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Kosten und Nutzen PDF Drucken E-Mail

Die Verlegung dieser Dämmstoffe erfolgt entweder lose mit Auflast, lose mit mechanischer Fixierung der Abdichtungslage oder durch Adhäsivklebung unter Maßgabe der einschlägigen Flachdachrichtlinien.

Zwar reduziert sich die aufzubringende Dämmstoffdicke beträchtlich (nämlich um den belassenen PUR-Schaum); dennoch sollte der Neudämmstoff und dessen Stärke durch einen Planer, Architekten oder Sachverständigen vorgegeben werden. ( So liegt man immer auf der sicheren Seite)

Gegebenenfalls kann es erforderlich werden, ein Vlies (Brandschutz) oder eine Dampfdiffusionsausgleichsschicht einzusetzen. (ist insoweit werkstoffabhängig)

Auf die Dachdämmung wird die Abdichtungslage verlegt. Diese kann u.a.  aus Kunststoffbahnen  oder bituminösen Schweißbahnen bestehen. (Von Flüssigkunststoffen als Komplettlage ist - aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus - bislang noch abzuraten).

Je nach Dach- Kategorie (K1 oder K2) sollte die Oberlage gewählt werden. Die Vorgabe einer sog "Harten Bedachung" muß eingehalten werden. Die Flachdachrichtlinien sind zwingend zu berücksichtigen, der Lagesicherheitsnachweis der Dachbahnen wird anhand der DIN 1055 erbracht.

Wir empfehlen folgende Abdichtungsmöglichkeiten:

  • K1 Dach, thermisch beansprucht: Adhäsivverklebung mit Kunststoff- oder Schweißbahnen
  • K1 Dach, thermisch/ oder mechanisch beansprucht: Kunststoffbahnen mechanisch fixiert
  • K2 Dach, sollte operativ entschieden werden.
  • K2 Dach mit extensiver resp. intensiver Begrünung: K-next System (mit Kammern). Diese Ausführung bietet nachweislich permanente Wasserdichtheit. (s.a. www. k-next.de)

Die Werkleistung ist nunmehr regelkonform, so daß das Dach seine dafür vorgesehene Funktion insgesamt erfüllen kann und vor allem wieder günstig zu benutzen ist.

Die Sanierungskosten vermindern sich gegenüber einem konventionellen Neuaufbau um ca. 35% - 45%, je nach Werkstoffeinsatz.
Gründe:

Da der noch intakte Altaufbau lediglich begradigt wird, fallen ca. 90% der sonst anfallenden Abrisskosten einschließlich der Entsorgung ersatzlos weg. Gleiches gilt für die Verlegung einer vorgeschriebenen Dampfsperre!

Die Dämmstoffdicke wird um den tatsächlich noch vorhandenen und begradigten Altbelag reduziert; die Auflage der EnEV wird (auch rechnerisch) erfüllt. 

Einzig kostenneutral gegenüber einem konventionellen Neuaufbau verbleibt nur noch die Abdichtungslage.



Weiterer Nutzen:

Im Schälabtrag befinden sich alle 22,5cm resp. 11,25cm Luftkanäle (je nach gewähltem Verband).

Als zusätzliche Maßnahme können/sollten Lüfterschnorchel in die Fräsnuten platziert werden. Sie sind der Garant für die Ausdiffundierung eingeschlossener Feuchtigkeit.
Ihr Werkstoff sollte aus Kunststoffen (Duroplasten o.ä.) oder aus gezogenem Metall  bestehen. (vorzugsweise Aluminium)

Einteiliger Lüfter.

Üblicherweise werden sog. "Aufstockelemente" zwischen durchnässter Dachfläche und der Abdichtungslage mit eingebaut.

Die Luft  zieht am Ende des Kanals durch einen weiteren Lüfter hinaus. Der Durchmesser der Einbauteile sollte berechnet werden.
Einteiliger Lüfter


Auch sind sukzessive Begradigungen einzelner Teildachflächen möglich.

Deutlich zu erkennen: Die vorhandene, wellige Abdichtung und die neue, ebene "Scheibe".

Der restliche Silberauftrag war das Einstellmaß für die horizontale Schälung.